ÜBER DAS STUDIO
Overdrive Basement ist ein kleines, unabhängiges Homestudio für Recording, Demos und kreative Musikproduktionen.
Hier geht es nicht um Massenabfertigung oder standardisierte Abläufe, sondern um individuelle Aufnahmen, bei denen sich Ideen entwickeln dürfen. Songs werden nicht nach Schema F produziert, sondern so, wie es musikalisch sinnvoll ist.
Das Studio ist aus meinem eigenen Musikprojekt entstanden und über viele Jahre organisch gewachsen – von ersten Kassettenaufnahmen bis zu einem heutigen Setup mit moderner digitaler Recording-Technik und analogem Charakter.
Ich arbeite flexibel und praxisnah: von einfachen Songideen über Bandaufnahmen bis hin zu kompletten Produktionen oder experimentellen Sounds. Wichtig ist dabei, dass sich Musiker wohlfühlen und ohne Druck kreativ arbeiten können.
Musikalisch ist das Umfeld offen – von Rock und Metal über alternative und elektronische Ansätze bis hin zu ungewöhnlichen Klangideen.
Overdrive Basement ist ein Arbeitsraum für Musik, nicht eine Produktionsfabrik. Der Fokus liegt auf Klang, Atmosphäre und einem Ergebnis, das zur Musik passt – nicht zu einer Standardvorlage.
RECORDING INFO
Overdrive Basement ist kein klassisches Dienstleistungsstudio, sondern ein kreativer Arbeitsraum mit klarer Arbeitsweise.
Ich arbeite nicht nach dem Prinzip „alles ausprobieren und schauen, was passiert“, sondern mit festen Grundlagen, die sich in der Praxis bewährt haben – zum Beispiel Recording zu Klick und ein direkter, trockener Gitarrensound ohne unnötige Effekte im Tracking. Das sorgt dafür, dass Songs am Ende funktionieren und nicht im Mix verloren gehen.
Mir geht es dabei nicht um Kontrolle um der Kontrolle willen, sondern um ein sauberes, effizientes Arbeiten. Erfahrung zeigt einfach: bestimmte Grundlagen müssen stimmen, damit ein gutes Ergebnis entstehen kann.
Innerhalb dieses Rahmens bleibt genug Raum für Kreativität, Soundideen und individuelle Ansätze. Wenn die musikalische Richtung passt und alle Beteiligten wissen, worauf sie hinauswollen, entstehen hier Aufnahmen, die fokussiert sind und musikalisch funktionieren.
Vorgespräch
Bevor es losgeht, klären wir erst einmal in Ruhe die Rahmenbedingungen – telefonisch oder persönlich im Studio. Dabei geht es darum, Erwartungen abzugleichen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die Zusammenarbeit für beide Seiten passt.
Mir ist wichtig, dass wir die gleiche Vorstellung davon haben, wie gearbeitet wird und wohin die Reise gehen soll. Wenn das nicht zusammenpasst, merkt man das meistens ziemlich schnell – und dann macht weder die Arbeit noch das Ergebnis wirklich Sinn.
Wenn die Basis stimmt, kann man sich danach voll auf die Musik konzentrieren.
Drum Recording
Akustische Drumsets können leider nicht mitgebracht werden. Im Studio arbeite ich mit einem Millenium MPS-850, die Drums werden per MIDI eingespielt und anschließend mit Superior Drummer 3 als Soundsource ersetzt.
Falls ihr ein gutes, MIDI-fähiges E-Drumset habt, kann das nach Absprache verwendet werden. Hintergrund ist, dass ich den Drumsound im Recording konsistent halten möchte und direkt im Mix kontrollieren kann.
Gitarren & Amps
Ich habe im Studio ein Line 6 Helix Rack, einen Trace Elliot GP7 SM sowie einen Hughes & Kettner Black Spirit, die nach Absprache für Aufnahmen genutzt werden können.
Am besten ist es, wenn wir uns vorab kurz mit dem Gitarristen zusammensetzen, um die Sounds und Presets auf den jeweiligen Stil abzustimmen. So lässt sich das Setup gezielt auf den gewünschten Klang anpassen.
Eigene Combo-Amps könnt ihr gerne mitbringen. Ich arbeite bevorzugt mit DI-Signalen, mikrofoniere aber bei Bedarf auch zusätzlich. Half- oder Full-Stacks sind im Studio allerdings nicht vorgesehen.
Räumliche Effekte
Auch wenn ihr beim Spielen oder Singen gerne mit Reverb oder Delay arbeitet: Aufgenommen wird grundsätzlich trocken. Raumanteile und Tiefenstaffelung entstehen erst im Mix, wenn sie wirklich kontrolliert eingesetzt werden können.
Gitarren werden parallel immer als DI-Signal mit aufgezeichnet, um maximale Flexibilität in der Nachbearbeitung zu haben.
Click-Track
Ich arbeite grundsätzlich mit Klick. Alle Beteiligten sollten in der Lage sein, danach zu spielen, da dies die Grundlage für saubere Aufnahmen und eine effiziente Weiterverarbeitung im Mix ist.
Aufnahmen ohne Klick sind nicht vorgesehen, da sich Timing und Bearbeitung im Nachhinein nur eingeschränkt und mit deutlich höherem Aufwand korrigieren lassen.
Recording-Prozess
Zuerst wird die Band als gemeinsamer Guiding-Track aufgenommen. Dieser dient als musikalische Referenz für Timing, Struktur und Feel.
Anschließend werden die einzelnen Instrumente nacheinander per Overdub neu eingespielt, während der Guiding Track über Kopfhörer läuft. So bleibt der gemeinsame Groove erhalten, während jedes Signal sauber getrennt und flexibel für den Mix verfügbar ist.
Mixing & Mastering
Das Mixing erfolgt in der Regel ohne Anwesenheit der Musiker vor Ort. So kann ich konzentriert und ohne Ablenkung am Sound arbeiten.
Trotzdem bleibt ihr im Prozess eingebunden: Zu jedem Projekt gibt es einen WhatsApp-Channel, in dem ich regelmäßig Zwischenergebnisse teile. Dort könnt ihr reinhören, Feedback geben und Anpassungen abstimmen.
So bleibt der Mixprozess effizient und klar strukturiert, während ihr trotzdem jederzeit Einfluss auf das Ergebnis habt.
STUDIO GEAR
Yes! Die obligatorische Gear-Section darf hier natürlich nicht fehlen.
Hier geht es um das Equipment, das den Sound prägt und meine Songs überhaupt erst zum Leben bringt. Kein Showroom im klassischen Sinn, sondern Werkzeuge, die direkt in den kreativen Prozess eingebunden sind.
Und ja – ein gewisser Stolz auf das Setup gehört dazu. So wie andere ihre Reisen oder Fahrzeuge zeigen, gehört hier eben der Blick auf das, was den Sound möglich macht: Gear, das funktioniert, inspiriert und den Charakter der Musik mitbestimmt.
Digital Audio Workstation
Im Overdrive Basement arbeite ich mit Reaper 7 als zentraler Recording- und Produktions-DAW.
Alle Tracks werden dort direkt mehrspurig aufgenommen, sauber organisiert und editierbar gehalten. Das sorgt dafür, dass jede Spur später gezielt bearbeitet und im Mix präzise weiterverarbeitet werden kann.
Trotz des strukturierten Workflows bleibt genug Raum für kreative Entscheidungen im Prozess – vom Sounddesign bis zur finalen Ausarbeitung eines Songs.
Plugins
Ich arbeite hauptsächlich mit der SSL Complete Plugin-Suite, die für mich die Basis im Mixing bildet.
Ergänzend dazu stehen mir weitere hochwertige Plugin-Suiten für Mixing und Sounddesign zur Verfügung, darunter Slate Digital, FabFilter, Soundtoys sowie Tokyo Dawn Labs. Je nach Projekt nutze ich diese gezielt, um Klangbearbeitung, Charakter und Details im Mix zu formen, ohne mich auf ein einzelnes System festzulegen.
Audio-Interfaces
Im Overdrive Basement stehen insgesamt 16 Ein- und Ausgangskanäle für Aufnahmen zur Verfügung.
Die ersten 8 Kanäle laufen über ein Presonus Studio 1824c, das über ADAT mit einem Behringer ADA8200 erweitert wird. Dadurch ergibt sich ein flexibles 16-Kanal-Setup, das genügend Reserven für mehrspurige Aufnahmen bietet.
So lassen sich mehrere Instrumente und Mikrofone gleichzeitig sauber erfassen, ohne dass das Setup an Übersicht oder Flexibilität verliert.
Mikrofone
Verschiedene Mikrofone sorgen im Overdrive Basement dafür, dass jeder Sound klar und charakterstark aufgenommen wird.
Für Gesang kommen unter anderem ein Sennheiser MK-4 sowie ein Shure SM-86 zum Einsatz, je nach Stimme und gewünschter Klangfarbe. Bei dynamischen Quellen wie Gitarrenamps oder Drums arbeite ich mit Klassikern wie dem Shure SM-57 und dem Beyerdynamic TG-58. Für kraftvolle Rock-Vocals steht zusätzlich ein Sennheiser e935 zur Verfügung – direkt, robust und durchsetzungsfähig im Mix.
So entsteht für jede Quelle die passende Aufnahme, ohne den Charakter des Sounds zu verlieren oder später im Mix Kompromisse eingehen zu müssen.
Amps & Modeller
Für Gitarren stehen im Studio ein Line 6 Helix Rack sowie ein Hughes & Kettner Black Spirit 200 Floor zur Verfügung. Damit lassen sich sowohl direkte, modellierte Sounds als auch klassische Amp-Setups abdecken.
Für Bass kommt ein Trace Elliot GP7 SM zum Einsatz.
Eigene Combo-Amps können nach Absprache gerne mitgebracht werden. Ich arbeite dabei bevorzugt mit DI-Signalen und ergänze bei Bedarf Mikrofonierung. Half- oder Full-Stacks sind im Studio nicht vorgesehen.
Instrumente
Grundsätzlich gilt: Eigene Instrumente bitte mitbringen.
Falls vor Ort etwas fehlt oder spontan eine Idee ausprobiert werden soll, steht im Overdrive Basement ein kleines, bewusst pragmatisches Setup bereit. Dazu gehören eine Kramer Pacer „Orange Tiger“ und eine Charvel DK-22 für Gitarrenparts, ein einfacher, aber funktionaler Bass in auffälligem Pink, ein Millenium MPS-850 E-Drumset sowie ein Novation Launchkey 49, das Zugriff auf eine große Auswahl an virtuellen Instrumenten ermöglicht.
Outboard Racks
Neben der DAW steht im Overdrive Basement auch eine Auswahl an klassischem Outboard-Equipment zur Verfügung. Dazu gehören ein Tascam TA-1VP mit integriertem Pitch-Correction, ein Ultragain Pro Röhrenvorverstärker, ein Klark Teknik 76-KT Kompressor, ein 4-Kanal-Kompressor sowie ein Virtualizer 3D Multi-Effects-Rack.
Ergänzt wird das Setup durch eine 8-Kanal DI-Box sowie mehrere XLR- und Klinken-Patchbays, über die sich die Signalführung schnell und unkompliziert an unterschiedliche Aufnahmesituationen anpassen lässt.
Controller
Damit sich Mixing nicht wie reine Arbeit am Bildschirm anfühlt, kommen im Overdrive Basement mehrere DAW-Controller zum Einsatz. Ein Icon V1-M sowie SSL UC1, UF1 und UF8 bringen Fader, Drehregler und Transport-Controls direkt ins Setup.
Das sorgt für ein deutlich stärkeres Arbeiten über das Gehör statt über die Optik der DAW. Entscheidungen entstehen dadurch weniger durch das „schöne Aussehen“ von Plugins auf dem Bildschirm, sondern durch das, was tatsächlich zu hören ist.
So bleibt der Fokus beim Mix auf dem Sound – nicht auf der visuellen Oberfläche.
Monitoring
Damit bei den Aufnahmen jeder Musiker seinen eigenen Mix im Ohr hat, stehen im Overdrive Basement mehrere unabhängige Monitoring-Wege zur Verfügung. Über das Studio 1824c und den per ADAT angebundenen ADA8200 lassen sich insgesamt acht Stereo-Monitoring-Kanäle realisieren.
Damit können sowohl klassische Kopfhörermischungen als auch In-Ear-Systeme individuell eingerichtet werden. Vor Ort stehen dafür unter anderem Sennheiser HD 650, Beyerdynamic DT 990 Pro X und Shure SRH 440 Kopfhörer sowie ein LD Systems IEM 1000T mit Shure SE215 In-Ears zur Verfügung.
Referenzen
Im Overdrive Basement sind in den letzten Jahren unterschiedlichste Projekte entstanden – von klassischen Bandproduktionen bis hin zu eher ungewöhnlichen Setups.
Dazu gehören Bands wie Krachomantik, Dude Ranch, Morbid Approach und Nice Boyz, aber auch ein A-cappella-Chor aus Gifhorn. Zusätzlich war unter anderem ein Reggae-Sänger im Studio sowie ein Soloartist, der sämtliche Instrumente selbst eingespielt hat.
Neben diesen Projekten entstehen hier natürlich auch meine eigenen Produktionen, unter anderem mit West Hollywood Rapture und aktuell Soxial Axxidense.
Die Bandbreite ist bewusst offen gehalten – entscheidend ist am Ende nicht das Genre, sondern ob Sound, Idee und Herangehensweise zusammenpassen.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, findet weitere Beispiele auf meinen Kanälen:
Dort gibt es komplette Songs, Ausschnitte und verschiedene Impressionen aus dem Studio.
Kontakt
Wenn du oder ihr Interesse habt, im Overdrive Basement aufzunehmen, freue ich mich über eine Anfrage.
Bevor wir loslegen, gibt es ein paar grundlegende Voraussetzungen, damit die Zusammenarbeit für beide Seiten funktioniert. Bitte schaut euch deshalb vorab den Pre-Production-Fragebogen an.
Für alles Weitere erreicht ihr mich am besten direkt per E-Mail oder WhatsApp.
Johnny Vainfire
c/o Andreas Altwein
WhatsApp: 0151 72811486
E-Mail: kontakt@overdrive-basement.de